Das ist schon aller Ehren wert: da kommt der Titelaspirant Werder Bremen nach Bielefeld, und es gelingt zwei mal einen Rückstand aufzuholen zu einem wohlverdienten 2:2. Nach einer fast ereignislosen ersten Halbzeit entschädigte dann der zweite Durchgang mit Toren, Spannung und gutem Spiel. Erfreulich war darüber hinaus, dass die Neuzugänge, allen voran Christopher Katongo, mitspielten, als ob sie schon eine ganze Weile dazugehören würden.
Bei dem Spiel konnte ich mir zum ersten mal den neuen Bussiness - Bereich ansehen. Die Begrüßung wie der gesamte Service ist nett, freundlich und kompetent. Der Gesamtbereich, also der zur Verfügung stehende Raum, ist großzügiger und die Athmosphäre hierdurch viel relaxter als zuvor. Da gibt es keine Schlacht mehr am kalten Buffet und auch die Suche nach irgend einer Möglichkeit, sein Glas oder seinen Teller abzustellen, gestaltet sich neuerdings als vollkommen problemlos.
Auch die Aussicht ohne jedes Absperrgitter aus dem Bereich ist hevorragend, hier etwas länger vor dem Spiel:

während des Spiels aus dem Block heraus geknipst:

Kommen wir jetzt einmal zu einem Problem für große Menschen. Die Bestuhlung in dem neuen Bereich orientiert sich nur für Personen bis 190cm Köpergröße. Der Abstand der Stuhlreihen kommt einem vor dem Hinsetzen noch ausreichend vor:

aber das täuscht! Ich bin 2m groß und drücke im Sitzen die Rückenlehne des vor mir sitzenden Gastes 1 - 2cm nach vorne, weil es nicht anders geht. Meine Knie befinden sich auch schon beide nach außen gedrückt in den etwas platzbringenden Ausbuchtungen zwischen den Stühlen der Vorderleute:

Die Aussicht auf das Spielfeld, hier vom Block R1 aus, ist natürlich klasse. Fast auf Höhe der Mittellinie läßt sich jedes Spiel ganz hervorragend verfolgen. Der leere Bereich hier in den Blocks F+G blieb übrigens unbesetzt, vielleicht sind die dortigen Karten ja zu teuer:

Die Akustik ist darüber hinaus der Wahnsinn. Von links kommen die bielefelder Schlachtgesänge und von rechts hier ungefiltert das Getöse der Werderfans:

Von oben schauen die Gäste der neuen Büros auf das Treiben aller Anderen herunter:

Es war ein guter Auftakt, der so manchem Skeptiker gezeigt haben dürfte, dass Arminia es vielleicht doch wieder schaffen kann, nicht abzusteigen.